Scalping & Swinging

In einer der erfolgreichsten Wettstrategien wird die Dynamik der Quotenschwankungen (i.R. in Livewetten) genutzt und bestenfalls Gewinn durch relativ kurze Aufenthalte in den Märkten generiert. Diesen Vorgang einer kurzfristigen „In & Out“ Wettstrategie nennt man an den Börsen Scalping bzw. Swinging. Ziel dieser Strategie ist es, aus geringen Preisbewegungen einen geringen Gewinn zu erzielen.  Diese Wettstrategie kann auf jede Sportart angewendet werden, vor und / oder während des Events.

Darum geht es bei der Wettstrategie Scalp,- Swinging

Um ein Scalping erfolgreich abzuschließen, müssen zwei gegensätzliche Wetten gegeneinander platziert werden. Beispielsweise setzt man eine Back-Wette von 1,18 auf „unter 1,5 Tore“ und sobald der Lay-Kurs auf 1,16 gesunken ist, wird dieser Trade mit einer Lay-Wette abgeschlossen. Der Gewinn in diesen Fall wäre 2 Ticks, was erstmal einen Profit von 2% bedeutet. Bei OrbitX wird noch entsprechend „4% Commission“ (vom Netto-Gewinn) abgezogen.

Wenn man von vornherein auf kleine Gewinne spekuliert, kommt von dem einen oder anderen sicherlich der Tipp: „Lay doch gleich das 0:0 und streich den Gewinn von einer ebenfalls geringen Quote,- von beispielsweise 1,03-1,05, ein!“. Nun, der Vorgang von Scalping / Swinging kann beliebig oft in einem Spiel vollzogen werden, so dass bis zum ersten Treffer (wenn überhaupt einer fällt), schon viele Ticks an Profit mit Scalp,- Swinging gutgeschrieben sind,- mehr als bei „Lay 0:0“.

Nicht nur die Häufigkeit des Einsteigen / Aussteigen spricht für Scalping /Swinging, auch ist diese Wettstrategie auf wohl jeden Markt (über…./unter…./1X2 usw.) anwendbar. Ebenfalls spielt es keine Rolle, ob es sich um „2-Wege“ oder 3-Wege-Wetten“ usw. handelt. Die Historie beider Teams, der aktuelle Spielvorgang oder einfach nur die Schnelligkeit der Quotenentwicklung kann ein Kriterium für den Einstieg ins Scalp,- Swinging sein. Bei letzteren (Schnelligkeit der Quotenentwicklung) gilt generell; Je näher der Markt am aktuellen Stand des Spieles, desto größer die Dynamik in den Quoten.

Beispiel:

Im Fußballspiel steht es 0:0, der Markt „über/unter 0,5“ wird aktiver sein, als der Wettbereich „über/unter 3,5“,- und somit lassen sich bei „über/unter 0,5“ die gewünschten Prozente an Gewinn schneller (aber nicht sicherer) erzielen. Eventuell wird der Markt 1X2 (mit Remis Back/Lay) noch schneller zum gewünschten Ziel führen. Da der Zugang für „Deutsche“ an eine Software wie z.B. „betAngel“ mit all seiner Geschwindigkeit und automatischen Optimierungen nicht möglich ist, sollte man so viele Märkte beobachten, wie nur möglich.


Letztlich entscheidet eines jeden individuelle „Scalping-Persönlichkeit“, in wie vielen Märkten gleichzeitig gewettet wird, wie lange man die Position hält,- Zeit oder Ticks als Kriterium angewand wird und wie oft ein,- und ausgestiegen wird. Ein Beginner in dieser Wettstrategie (Scalping / Swinging) ist sicherlich gut beraten, wenn er sich in seinen ersten Einsätzen auf nur ein Spiel und auf nur ein/zwei Märkte konzentriert. Quoten-Entwicklungen lassen sich so am besten einschätzen und auch,- welcher der zwei Wege „Back oder Lay“, der günstigere ist.

Wird auf Gewinn von kleinen Quotenschwankungen spekuliert, muss einen jeden klar sein, welche Quotenart von Back / Lay die günstigere ist (eigentlich prinzipiell!). Es ist humorlos, wenn man „nur 3 Ticks“ Gewinn einstecken möchte, aber bei der Wahl ob Back oder Lay, gleich 1-2 Ticks verschenkt. Ich habe weiter unten ein Excel-Sheet (.xlsx) zum Download bereitgestellt, welches Backquoten in Layquoten darstellt.



Vorteile & Nachteile der Wettstrategie Scalping / Swinging
Vorteile Nachteile
Längere Gewinnserien Durch lange Gewinnserien leicht eine Unterschätzung
Kenntnisse der Sportart nicht zwingend relativ hoher Zeitaufwand
Geringes Startgeld erforderlich Wohl nur an Wettbörsen umsetzbar
Keine zwingend umfangreichen Recherchen & Auswertungen Geschwindigkeitsnachteil gegenüber den Nutzern von betAngel, Geeks usw.
Extreme Disziplin beim Exit Management erforderlich
abhängig vom OrbitX-Server (wird leider öfters die Woche unterbrochen)


Um den Kehrwert einer Backquote (also Layquote) zu berechnen gilt folgende Formel:

Formel =(Back/(1-Back))*(-1)
Ergebnis
Back Quote 1,05
Lay Quote 21,00

Beispiel für 2-Wege-Wetten:

Backquote liegt bei 1,47 und die Layquote liegt bei 3,15.

Die „faire Umrechnung“ beträgt bei Backwette 1,47 und Laywette 3,13. Das Lay-Angebot liegt über der fairen Umrechnung (3,15 – 3,13 = 2 Ticks). Folglich ist die Backquote die günstigere. Im Umkehrschluss, falls die Layquote unter der fairen Berechnung liegt, ist Lay die bessere Wahl.





Und hier der Link zu einer Back-Lay Umrechnungstabelle in Excel (.xlsx)





Der aktuelle Kontostand,- bzw. die Entwicklung ist aktuell im Diagramm hier einsehbar




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